Rheinische Post vom 13. Mai 2015 
 
"Mit liturgischer Gebrauchsmusik hohe Chorkultur bewiesen - Der Mönchengladbacher Kammerchor Cantica Vobis sang englische Kathedralmusik in der Citykirche. Das ambitionierte Gesangsensemble konnte fast alle Reihen der Citykirche füllen. Gegen alle denkbaren Vorteile behauptete sich diese teils erstaunlich lieblich-gefällige Musik als durchaus im Rahmen ihrer Möglichkeiten abwechslungsreich. Auch dank der fachkundigen Moderationen der Chorleiterin Stephanie Borkenfeld-Müllers. (...) Die englischsprachigen Psalmenvertonungen und Gebete, lateinischen Motetten oder auch das Antiphon 'O Rex Gloriae' erklangen mit hohem musikalischen Anspruch. Die Kompositionen boten mitunter reichlich Raum zur Demonstration chorischer Kultur. Nahezu alle musikalischen Fallstricke, die auch dann auftauchten, wenn man sie nicht erwartet, meisterten die Sänger/innen mit viel Elan und ernsthaftem Zugang zur ernsten Materie. So sphärisch, auch dank einzelner zauberhafter Frauenstimmen, wie Mawbys schwieriges 'O Rex Gloria' geriet nur noch die entzückend eingängige Musik des bekannteren John Rutter. Von Langeweile keine Spur."
 

Rheinische Post vom 05. November 2013:

 

"Allerheiligen ist ein Fest mit langer Tradition. Die Kantorin der Odenkirchener Pfarrei St. Laurentius, Stephanie Borkenfeld-Müllers, und ihr Vokalensemble Cantica Vobis luden gemeinsam mit Mitgliedern der Niederrheinischen Sinfoniker dazu ein, zwei ganz besondere Auseinandersetzungen von Komponisten mit dem Thema Tod und der Tradition der Totenmessen innerhalb der Musikgeschichte zu erleben. Felix Mendelssohn-Bartholdy gilt als Begründer der modernen Bach-Rezeption..Die intensive Beschäftigung mit Bachs Kompositionstechnik spiegelt sich in seiner Kantate "Wer nur den lieben Gott lässt walten" wieder. Cantica Vobis gelingt hier die interpretatorische Gratwanderung zwischen historisch informiertem Bach-Barock und romantischem Mendelssohn-Schmelz. Nicht minder beeindruckend ist die Ausführung des 'Requiems' des englischen Komponisten John Rutter, das mit vielen Dissonanzen und rhythmischen Tücken ein für ihn untypisches und sperriges, aber äußerst anspruchsvolles und interessantes Stück ist."